{"id":299,"date":"2011-04-21T09:31:52","date_gmt":"2011-04-21T08:31:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/?p=299"},"modified":"2012-08-28T22:43:01","modified_gmt":"2012-08-28T21:43:01","slug":"to-be-or-not-to-be","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/2011\/04\/to-be-or-not-to-be\/","title":{"rendered":"To be or not to be"},"content":{"rendered":"<abbr class=\"unapi-id\" title=\"\"><!-- &nbsp; --><\/abbr>\n<div>\n<p>\u201eWhat would Lubitsch have done?\u201c soll auf einem Schild im B\u00fcro von Billy Wilder gestanden haben. Wilder, der selbst f\u00fcr einige der besten Kom\u00f6dien der Geschichte Hollywoods verantwortlich war, war nicht nur ein Freund und Bewunderer von <a href=\"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/tag\/ernst-lubitsch\/\" target=\"_blank\">Ernst Lubitsch<\/a>, sondern hatte auch verschiedene Drehb\u00fccher f\u00fcr ihn verfasst. Beide waren in Berlin geboren, lernten sich aber erst nach ihrer Emigration in die USA kennen. Lubitsch hatte seine Karriere als Schauspieler am Deutschen Theater in Berlin begonnen, wo er ab 1911 unter dem damaligen Intendanten Max Reinhardt engagiert war, ging aber nach ein paar Jahren dazu \u00fcber, eigene Drehb\u00fccher zu verfassen und haupts\u00e4chlich als Regisseur zu arbeiten. 1922 siedelte er nach Hollywood \u00fcber, das er auf einer fr\u00fcheren Reise kennengelernt hatte und dessen finanzielle wie technische M\u00f6glichkeiten er deutlich h\u00f6her einsch\u00e4tzte, als jene, die ihm bisher zur Verf\u00fcgung gestanden hatten.<\/p>\n<p>Dort spezialisierte er sich bald auf Kom\u00f6dien, und entwickelte den damals schon viel ger\u00fchmten, sprichw\u00f6rtlichen \u201eLubitsch-Touch\u201c: einen speziellen Witz, der auf Timing und schlagfertigen, raschen Dialogen beruhte, angereichert mit Anz\u00fcglichkeiten, die gerne auch ein wenig deutlicher sein durften, aber nie vulg\u00e4r.<\/p>\n<p><em>To be or not to be<\/em> war einer der letzten Filme von Ernst Lubitsch und ist bis heute <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/8\/8e\/Gedenktafel_Sch%C3%B6nhauser_Allee_183_%28Prenz%29_Ernst_Lubitsch.JPG\" target=\"_blank\">einer seiner bekanntesten<\/a>. Er war ebenfalls der gr\u00f6\u00dfte Film-Erfolg in der Karriere von <a href=\"http:\/\/www.virtual-history.com\/movie\/image\/7765\" target=\"_blank\">Hauptdarsteller Jack Benny, der sp\u00e4ter zu einem der beliebtesten amerikanischen Komiker des 20. Jahrhunderts werden sollte, und der letzte Film von Hauptdarstellerin Carol Lombard<\/a>, die noch vor der Premiere bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Das Drehbuch wurde von Edwin Justus Mayer nach einer Geschichte von Lubitschs ungarischem Freund Menyh\u00e9rt Lengyel geschrieben und erz\u00e4hlt davon, wie eine Gruppe Theater-Schauspieler sich in Polen zu Beginn des zweiten Weltkrieges recht erfolgreich gegen die Nazi-Besatzer zur Wehr setzt. Als der Film 1942 und damit mitten im Krieg in die Kinos kam, waren einige Kritiker der Ansicht, dies sei keineswegs der richtige Umgang mit dem Thema Nationalsozialismus, aber auch schon damals gab es viele andere, die meinten, Lubitsch habe mit seiner ganz speziellen Art und Weise durchaus den richtigen Ton getroffen. \u00c4hnlich sah dies wohl nicht nur Mel Brooks, der 1983 seine <a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0086450\/\" target=\"_blank\">Neuverfilmung<\/a> in die Kinos brachte, sondern ganz offensichtlich auch die us-amerikanische Nationalbibliothek, die \u201eLibary of Congress\u201c, die ihn 1996 in das Verzeichnis besonders erhaltenswerter amerikanischer Filme, die \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/National_Film_Registry\" target=\"_blank\">National Film Registry<\/a>\u201c aufnahm.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">(To be or not to be, USA 1942; Regie: Ernst Lubitsch.)<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWhat would Lubitsch have done?\u201c soll auf einem Schild im B\u00fcro von Billy Wilder gestanden haben. 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