{"id":1742,"date":"2012-11-29T10:29:41","date_gmt":"2012-11-29T09:29:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/?p=1742"},"modified":"2012-12-16T12:45:27","modified_gmt":"2012-12-16T11:45:27","slug":"the-time-to-live-and-the-time-to-die","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/2012\/11\/the-time-to-live-and-the-time-to-die\/","title":{"rendered":"The Time to Live and the Time to Die"},"content":{"rendered":"<abbr class=\"unapi-id\" title=\"\"><!-- &nbsp; --><\/abbr>\n<div>\n<p>Einer der aktivsten und konsequentesten Mitbegr\u00fcnder des <span style=\"font-style: normal;\"><a href=\"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/2012\/11\/the-terrorizers\/\" target=\"_blank\">Taiwanesischen Neuen Kinos<\/a> Anfang der 1980er war Hou Hsiao-hsien, der si<\/span>ch gleich in vielfacher Hinsicht als treibende Kraft bet\u00e4tigte: als Regisseur, Schauspieler und Produzent beispielsweise. Und anders als sein Kollege Edward Yang, wandte er sich dem Filmemachen auf direktem Wege zu, ohne <a href=\"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/2012\/11\/yi-yi\/\" target=\"_blank\">Umwege \u00fcber Computerdesign und die USA<\/a>. Hou Hsiao-hsien war und blieb zun\u00e4chst in Taiwan, wohin seine Familie, wie so viele andere, 1948, als er knapp ein Jahr alt war, aus der chinesischen Provinz Guangdong vor dem B\u00fcrgerkrieg in China geflohen war.<\/p>\n<p>In Taiwan und seiner wechselhaften Geschichte fand Hou Hsiao-hsien auch die Themen seiner fr\u00fchen Filme, die wiederum gerne auf Autobiographischem beruhten, so wie die Trilogie <em>A Summer at Grandpa\u2018s (1984)<\/em>, <em>The Time to Live and the Time to Die (1985)<\/em> und <em>Dust in the Wind (1986)<\/em>, von denen der erste Teil auf den Kindheitserinnerungen der Schriftstellerin und Drehbuchautorin <a href=\"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/tag\/chu-tien-wen\/\" target=\"_blank\">Chu Tien-wen<\/a> beruht, der dritte Teil auf denen von <a href=\"http:\/\/www.radiolarium.net\/movies\/tag\/wu-nien-jen\/\" target=\"_blank\">Wu Nien-jen<\/a>, der hier das Drehbuch verfasste und der mittlere Teil von Hou Hsiao-hsiens Kindheit handelt, zu dem er das Drehbuch gemeinsam mit Chu Tien-wen schrieb.<\/p>\n<p>Es ist ein bed\u00e4chtiger Film, mit langen Einstellungen und \u00e4sthetisch sch\u00f6nen Bildern, ruhig und geradlinig erz\u00e4hlt, allenfalls vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung in Taiwan, die nur gelegentlich auf eine geradezu diskrete Weise in Ger\u00e4uschen und Bildern erscheint, wie zum Beispiel jene von vorbeifahrenden Panzern, die in der Nacht nur zu h\u00f6ren sind und am n\u00e4chsten Tag lediglich Spuren auf der Stra\u00dfe hinterlassen haben.<\/p>\n<p>Vielmehr geht es um die sehr private Familiengeschichte der aus China in die Provinz Taiwans Eingewanderten, auch darum, wie es war in dieser Zeit erwachsen zu werden, aber anders, als der einige Jahre sp\u00e4ter zum gleichen Thema entstandene Film von Edward Yang, <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/en\/3\/34\/A_Brighter_Summer_Day.jpg\" target=\"_blank\"><em>A Brighter Summerday<\/em><\/a> <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/en\/3\/34\/A_Brighter_Summer_Day.jpg\" target=\"_blank\">(1991)<\/a>, bleibt hier die Zahl der Personen \u00fcberschaubar, im Wesentlichen auf die Kernfamilie konzentriert, die wir \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeitspanne hinweg begleiten und \u00fcber die wir entsprechend mehr erfahren, unter anderem auch, wie extrem unterschiedlich das Leben f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen war.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\">(The Time to Live and the Time to Die, Taiwan 1985; Regie: Hou Hsiao-hsien.)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer der aktivsten und konsequentesten Mitbegr\u00fcnder des Taiwanesischen Neuen Kinos Anfang der 1980er war Hou Hsiao-hsien, der sich gleich in vielfacher Hinsicht als treibende Kraft bet\u00e4tigte: als Regisseur, Schauspieler und Produzent beispielsweise. 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